Schlussfahrt auf der Insel Rügen

19. und 20. Oktober 2018




Unser Jahresabschluss fand nicht in unserer Region statt, sondern ganz im Norden, in Stralsund und auf der Insel Rügen.


Eine besondere Idee, schon am Freitag dorthin zu fahren, fand 22 TeilnehmerInnen.

Das Younior - Hotel, kurz hinter dem Bahnhof, wählten wir aus Erfahrung, wir gastierten bereits zweimal dort und auch wegen der guten Preise.

Wir checkten ein, bezogen unsere Betten und trafen uns zum Abendessen in der Gaststätte „Zur Kogge“. Das Essen mundete und das gemeinsame Zusammensein machte Spaß.

Wer aber zu lange an einem Ort weilt, schlägt Wurzeln. Kurz entschlossen, wechselten wir die Örtlichkeit und fielen in die Hotelbar ein. Da wir aber was „Großes“ vorhatten, war unsere Einkehr vor Mitternacht zu Ende, denn Nachtruhe war angesagt.

Am nächsten Morgen waren die Ersten schon kurz vor Sieben beim Frühstück und stärkten sich für die sportliche Herausforderung. Wir fuhren rechtzeitig zum Start an den Hafen und pünktlich um 9.00 Uhr setzte sich der ca. 400 Teilnehmer starke Trupp in Bewegung. Der Höhepunkt, die Fahrt über die Rügenbrücke war einfach überwältigend.

Am Grahlhof stoppte der Trupp wie gewohnt, um sich zu sammeln. Dann fuhren wir mit Rückenwind auf der alten Bäderstraße über Gustow, Poseritz und Garz nach Putbus. Am legendären Zirkel pausierten wir und konnten uns am Verpflegungsstand stärken.

Die letzten Kilometer bis Sellin waren keine große Hürde mehr, außer der kleine schlechte Abschnitt vor der Bundesstraße war nicht so toll.

Im Ziel angekommen, holten wir uns unsere Teilnehmerurkunden. Nachdem wir sie überreicht hatten, sahen wir Olaf Ludwig und einige Urkunden wurden von ihm signiert.

Eine 50 € Spende als ADFC Tollense haben wir gern überreicht, als Dank und Unterstützung für das Kinderrennen am Sonntag.

Das obligatorische Gruppenfoto vor der Seebrücke wurde gemacht und dann ging es schon wieder Richtung Stralsund.

Wir fuhren einen kleinen Bogen um die Holperpiste auf der Hinfahrt und mussten auf der Rückfahrt teilweise mit kräftigem Gegenwind kämpfen. Der Trupp zog sich nach einigen Anläufen gut zusammen und die Radler nutzen den Windschatten gegenseitlich sehr gut aus und so erreichten wir unsere Kaffeeeinkehr in der „Grahler Fähre“ pünktlich.

Die Tafel war gedeckt und sofort wurde der leckere Kaffee mit Kuchen serviert, der wie bekannt, sehr prächtig schmeckte.

Nun galt es noch die letzten 7 Kilometer bis zur Herberge zu bestreiten. Dort holten wir unser aufbewahrtes Gepäck ab und rollten entspannt zum Bahnhof. Der Zug fuhr pünktlich ab und brachte uns sicher nach Hause.


© René Martin (Text und Bilder)

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