Fahrt in den Frühling

Sonntag, 7. April 2019

Bei sonnigem Wetter starteten wir unsere Sonntagstour in den Frühling.
37 Radler begaben sich auf eine Fahrt mit vielen interessanten Informationen und Eindrücken.

Nach kurzer Ansprache und telefonischer Bestellung unseres Mittagessens ging‘s um 09:40 Uhr an der Oberbachbrücke los in Richtung Broda.
Die ersten kleinen Hügel reichten uns, um warm zu werden. In Richtung Wulkenzin konnten wir das Rad dann wieder laufen lassen. Am Radweg Richtung Penzlin machten wir kurz halt. Peter erzählte etwas zur Geschichte der Mecklenburgischen Südbahn, ließ die Teilnehmer dank einiger Fotos teilhaben und erklärte, wo sich der Bahnhof Wulkenzin bis zu seinem Abriss befand. Werner konnte noch Informationen beisteuern, und mit diesem Wissen im Kopf befuhren wir dann den neuen Radweg.
In Mallin machten wir am ehemaligen Bahnhof kurz halt, bevor wir dann zu einer Besichtigung des Schlosses Mallin zusammenkamen.
Herr Röwe, der Schlossbesitzer, hatte einen seiner Mitarbeiter geschickt, um uns außer- und innerhalb des Gebäudes den Baufortschritt zu zeigen. Er erzählte uns viel Neues und beantwortete geduldig jede Frage, die wir ihm stellten. Wir waren von den Baumaßnahmen stark beeindruckt, fanden vor allem durch eine Zeitung von 1871 an der Wand Zugang zu Informationen aus jener Zeit und hatten Gelegenheit, uns ausreichend umzusehen.
Nach der Besichtigung fuhren wir dann weiter nach Penzlin, um nach kurzem Zwischenstopp am Bahnhofsgebäude in der Buddelscheune zu landen, wo uns ein schmackhaftes Essen und kalte Getränke serviert wurden.

Auf dem flachen Teilstück des ehemaligen Bahndamms konnten wir das Mittagessen verdauen und erreichten so den alten Bahnhof in Marihn. Von dort aus ging es am Schloss Marihn vorbei über die Bundesstraße 192 auf ruhigen Nebenstraßen über Rumpshagen nach Ankershagen, wo wir am Schliemann-Museum eine kleine Verschnaufpause einlegten.
Weiter fuhren wir dann über Groß Vielen nach Penzlin zurück, wo wir uns am Großen Stadtsee kurz sammelten.
Ein Teil unserer Radler zog es vor, auf dem alten Bahndamm wieder Richtung Neubrandenburg zu fahren, der überwiegende Teil machte sich auf, die „Schwellung“ Richtung Siehdichum in Angriff zu nehmen. Kurze Zeit später kamen wir dann im Bistro Alt Rehse an, wo Kaffee und Kuchen auf uns warteten.
Danach genossen wir eine Führung durch den Schlosspark, auf der uns die Besitzerin Gabriele Wahl-Multerer Einblicke in das Baugeschehen und die weitere Planung gab. Für alle waren diese Informationen und Impressionen eine große Bereicherung.
Von Alt Rehse aus zogen wir dann – wie an einer langen Schnur – Richtung Neubrandenburg, wo wir uns verabschiedeten und ein jeder von uns mit ganz vielen neuen Informationen, Eindrücken und dem Wunsch nach Wiederholung nach Hause fuhr.

Die Fahrt in den Frühling war perfekt und ein richtig guter Einstieg in die neue Radelsaison.

Das Malliner Schloss
mit Durchblick
Wandschmuck
Zeitungs-Tapete von 1871
vormals Bahnhof Penzlin
Wegweisung Alter Bahndamm
Halt am Bahnhof Marihn
Rast in Ankershagen
Heinrich-Schliemann-Museum
Rast in Penzlin
Interessantes im Schlosspark Alt Rehse
Führung im Schlosspark
Sichtachse im Schlosspark Alt Rehse
Herrenhaus im Schlosspark
Alt und Neu im Schlosspark
Unterwegs im Schlosspark
Anleger am Schlosspark Alt Rehse

 

© Peter Meissner

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